Misery

nach Stephen King

Fotos © Thorsten Schnorrbusch

Fr

Der Schriftsteller Paul Sheldon verunglückt bei einem Autounfall. Annie Wilkes bezeichnet sich selbst als Paul Sheldons größten Fan, findet den verunglückten Paul und nimmt ihn bei sich zu Hause auf. Sie macht ihn von sich abhängig und erzwingt den besten Teil der Romanreihe „Misery“ zu schreiben. Sie sperrt ihn ein, kontrolliert seine Schmerzen durch die Verabreichung von Schmerzmitteln und verstümmelt ihn.

Eine Produktion des Rottstr 5 Theaters

Mit
Maximilian Strestik, Rosalia Warnke, Rabia Caliskan

Regie Remo Philipp

Assistenz Rabia Caliskan, Verena Scheiermann, Philipp Künzel
Licht & Musik Simon Krämer
Ausstattung Sophie Lenglachner
Dramaturgie Bernd Ritter
Fotos Thorsten Schnorrbusch
Produktion Oliver Paolo Thomas

Dauer: ca. 90 Minuten

Pressestimmen

Regisseur Remo Philipp verzichtet auf jegliches Bühnenbild in seiner Inszenierung. Schwaches Licht, zwei Schauspieler, eine Handvoll Requisiten genügen, um Stephen Kings Geschichte lebendig werden zu lassen. Rosalia Warnke (...) ist die bedrohliche Annie. Zwischen Sanftmut und unkontrollierten Gewaltausbrüchen hält Warnke die Balance und zeichnet das Bild einer zutiefst gestörten, aber auch sehr verletzlichen Frau, die keinen Platz in der Gesellschaft findet. Ihr zur Seite steht Maximilan Strestik. Körperlich reduziert ist sein Spiel, seine Figur hat keine Bewegungsmöglichkeiten. Dennoch findet er stets den richtigen Ausdruck, um Sheldons Schmerzen und dessen Notlage zu zeigen. (...) Am Ende viel Applaus für einen spannenden Theaterabend. Stefanie Stüber (WAZ)

Dass dieser Zweikampf zweier starker Persönlichkeiten so packend ist, liegt an Maximilian Strestik, am Rottstr5-Theater längst eine feste Größe, und der Neuentdeckung Rosalia Warnke, die derzeit ihr Schauspielstudium an der Folkwang Universität der Künste absolviert. Das, was Sheldon und Wilkes aneinander kettet, personifiziert Rabia Caliskan in der Rolle der Misery Chastain. Gemeinsam treiben sie die Geschichte bis zu ihrem schrecklichen Ende. - Beeindruckend. Nathalie Memmer (Stadtspiegel)