S. - REQUIEM FÜR SYLVIA PLATH

Rottstr 5 Theater in Bochum | S. - REQUIEM FÜR SYLVIA PLATH  [Fotos © Birgit Hupfeld]

nach SYLVIA PLATH


PREMIERE: 27. OKTOBER 2009

sylvia: dagny dewath




regie: hans dreher, arne nobel
kostüm: ute lindenberg

 
Sylvia Plath ist eine erfolgreiche Lyrikerin, doch ihr Leben prägen Selbstzweifel, und immer tiefer rutscht sie in die Depression. Gleichzeitig versucht sie, ihrer Mutter in Briefen das Bild einer glücklichen Tochter zu vermitteln. Plaths Texte aber spiegeln immer mehr ihre Verzweiflung und nur vier Wochen nach der Veröffentlichung ihres ersten Romans „Die Glasglocke“ schluckt sie Schlafmittel, dreht den Gashahn des Herdes auf und legt den Kopf in den Backofen, während ihre Kinder im angrenzenden Zimmer schlafen.
    
Der Abend zeichnet anhand von Texten aus Sylvia Plaths Briefen, Tagebüchern, Gedichten und Prosa die Biografie der genialen wie verzweifelten Dichterin nach, die unweigerlich im Selbstmord enden musste.


pressestimmen

Ein intensives Theater-Erlebnis ist dieser Abend. Er lebt von einer sensationellen schauspielerischen Leistung und einem phantastischen Bühnenbild. (Ruhr Nachrichten)
    
Kurz nach seiner offiziellen Eröffnung hat das ROTTSTR5 Theater mit S. - REQUIEM FÜR SYLVIA PLATH einmal mehr ins Schwarze getroffen. (Ruhr Nachrichten)
    
Welch hohe Qualität die Inszenierungen des ROTTSTR5 Theaters haben, beweist S.- REQUIEM FÜR SYLVIA PLATH. Regisseur Martin Fendrich hat der amerikanischen Dichterin, die sich 1963 30-jährig das Leben nahm, ein würdiges Denkmal gesetzt. (Ruhr Nachrichten)
    
Dagny Dewath, sonst am Schauspielhaus Bochum, spielt nach dem Rhythmus einer bipolaren Störung: Ihre Sylvia Plath ist entweder himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt. Dazwischen hat kaum eine Empfindung Platz. Mal ist sie glücklich und zart, mal wütet sie in depressiven Zuständen durch Haufen von Textblättern - durch ein Bühnenbild, das mit einfachen Mitteln maximale Wirkung erzielt. Durch die Reduktion wird dieses Theater lebendig. Ein Besuch an der Rottstraße 5 lohnt! (Ruhr Nachrichten)
    
Sylvia Plaths stark autobiografisches, wirkmächtiges Werk ist schmal, aber intensiv - so wie die Inszenierung, die Regisseur Martin Fendrich mit einer fabelhaften Dagny Dewath als zerrissene Plath zur Premiere brachte. (WAZ)
    
Es sind die Wechsel zwischen sanfter Innigkeit, Explosionen der Hoffnung, tief sitzender Lebensangst, Liebessucht und brachialen Zornesausbrüchen, die dieses REQUIEM kennzeichnen. Das Libretto ist eine kluge Collage aus Briefen, Tagebüchern und Textpassagen aus dem Werk der Plath. (WAZ)
    
Dagny Dewath meistert ihre One-Woman-Show mit viel Empathie, stellenweise mit Mut zur Intimität, dann wieder mit fast ungebremster Energie. (...) Toll gespielt, gut gestorben. Den verdient stürmischen Applaus nimmt die 28-Jährige sympathisch schüchtern entgegen. (WAZ)
    
Großer Applaus am Ende für ein starkes Theater-Solo der brillant ausgespielten harten Kontraste. (Ruhr Nachrichten)