HERZOG THEODOR VON GOTHLAND

HERZOG THEODOR VON GOTHLAND - Rottstr 5 Theater in Bochum

Nach Christian Dietrich Grabbe

Premiere am 14. März 2014

Mit
Jost Grix
Ronny Miersch
Bernhard Schmidt-Hackenberg
Maximilian Strestik

Regie, Textfassung        
Tim Hebborn

Technik
Simon Krämer

Assistenz
Klara Linge
Max Steffan

Herzog Theodor von Gothland, überaus erfolgreicher schwedischer Feldherr, liebt seinen Bruder Manfred mehr als alles andere auf der Welt. Als er von dessen Tod erfährt ist sein Schmerz unerträglich. Ausgerechnet sein ärgster Feind, der finnische Feldherr Berdoa, bringt ihn auf den Gedanken sein dritter Bruder Friedrich könnte etwas mit Manfreds Tod zu tun haben. Obwohl die Beweise eher spärlich sind, stürzt sich Gothland auf diesen Verdacht und sinnt nach Rache. Denn die Möglichkeit etwas tun zu können, macht  seinen Schmerz und die Machtlosigkeit gegenüber dem Schicksalsschlag erträglicher. Ob es das Richtige ist, ist eine andere Frage. Gothland stellt sie sich nicht. Er klagt seinen Bruder des Mordes an. Sein Rachefeldzug beginnt. Von nun an wandelt er auf einem schmalen Grat, der ihn Stück für Stück verändert...
Gut und Böse stecken in jedem von uns und jeder Mensch kann in eine Situation geraten, wo sich das Böse in ihm meldet und ihn zum Kampf herausfordert. Es liegt an uns diesen Kampf zu gewinnen. Denn jeder entscheidet selbst wer er ist.

 

Im Rahmen von Blutige Anfänger

Ein Projekt des Rottstr 5 Theaters mit Studierenden des Fachs Schauspielregie der Folkwang Universität der Künste.
Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Bochum und der Stadtwerke Bochum.
Ziel des Projekts: Regiestudenten der Folkwang-Universität sollen eine Möglichkeit erhalten, unter Originalbedingungen an einem (freien) Theater zu inszenieren.

 

Pressestimmen

Gothland wird im Rottstr5-Theater gespielt von Maximilian Strestik, der seine Rolle permanent unter Strom setzt - von Anfang an ein Kriegszustand. Gothland weiß nicht wohin mit seinem Schmerz über den verstorbenen Bruder und nimmt so die Intrige Berdoas, den Jost Grix mephistophelisch gibt, dankend an. Tim Hebborn gelingt auf der kleinen Bühne unter den Bahngleisen das Kunststück, in kürzester Zeit eine komplexe Geschichte und psychologische Figuren-Entwicklung glaubhaft und packend zu erzählen.
Mit in Ruhe und in feinen Fäden gesponnen Intrigen, schauderhaften Mord- und angedeuteten Schlachtszenen und Comedy-Momenten mit Ronny Miersch als Schwedenkönig in Monty-Python-Manier gerät die Inszenierung in Fluss und entwickelt einen Sog. Am Ende der Premiere mündete er in einen riesigen Schlussapplaus. (ruhrnachrichten)

 

Rottstr5 Theater Bochum - GothlandHier findest Du weitere Impressionen vom Stück.