Die Straße

nach Cormac McCarthy

Fotos: Laura Thomas - © Rottstr 5 Theater

Sa

So

Ein Vater und sein Kind in einer leeren, von Asche bedeckten Welt. Keine Tiere mehr und noch weniger Menschen. Nur Reste einer einst selbstsicheren Zivilisation. Durch diese Ödnis marschieren sie in Richtung Süden, ihr Ziel ist die Küste. Warum? Vielleicht gibt es dort etwas. Menschen, ein blaues Meer, Erlösung. Immer im Gepäck der Revolver mit der einen letzten Kugel.
Aus dieser Nachwelt heraus werden Fragen aufgeworfen über das, was bleibt, wenn die Natur das Leben von allen Überlagerungen befreit hat. Es geht nicht um das Ende der Welt, sondern darum, was danach passiert.

Für "Die Straße", erhielt Cormac McCarthy 2007 den Pulitzer-Preis. Es ist die bewegende Geschichte einer Reise, die keine Hoffnung kennt, nur die verzweifelte Liebe des Vaters zu seinem Kind. Ein Roman über die letzten Dinge, über das Schlimmste und Beste, zu dem die Menschheit fähig ist.

Eine Produktion des Rottstr 5 Theaters

Mit Thomas Kaschel, Emily Lück

Regie Daniel Kunze

Assistenz Bünyamin Ataş, Rabia Çalışkan, Larissa Keuntje
Musik Vasko Damjanov
Licht
Simon Krämer
Fotos Laura Thomas
Produktion Alexander Ritter, Oliver Paolo Thomas

Premiere: 31. Januar 2020

Pressestimmen

Thomas Kaschel spielt den Vater als von Sorge und Krankheit zerrütteten Menschen, der mit letzter Kraft versucht, seine Tochter zu schützen. Eine Entdeckung ist Emily Lück als Tochter. Beeindruckendes Talent und maximale Spielfreude zeichnen diese junge Darstellerin aus. Ein gelungen beklemmender Abend. (WAZ / Funke Medien Gruppe)

Am Rottstr5-Theater wird eine Supermarktruine zum Sinnbild einer untergegangenen Welt. (...) Dabei gewinnt Kunzes Regie der der alltäglichen Zwänge entkleideten Situation durchaus auch komische Seiten ab: In einer slapstickhaften Szene stellt der Vater ein Zelt auf. (...) Dass „Die Straße“ den Zuschauer so sehr berührt, liegt an Thomas Kaschel, regelmäßigen Besuchern des Theaters unter den Gleisen unter anderem aus „Der Zementgarten bekannt, und Nachwuchstalent Emily Lück. (...)
Auch wenn Kunze und seine Schauspieler in „Die Straße“ vordergründige Zivilisationskritik vermeiden, so wagen sie doch den Blick in eine Zukunft, in der Umweltkatastrophen Humanität zum Luxus machen, den sich die meisten nicht mehr leisten können – und wollen. So ist „Die Straße“ ein Theaterabend der beunruhigt – und doch nicht ganz ohne Hoffnung ist.
(Stadtspiegel / Lokalkompass)