Die Physiker

nach Friedrich Dürrenmatt

Fotos © Thorsten Schnorrbusch

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„Die Vergangenheit löscht man am besten mit einem wahnsinnigen Betragen aus.“

Der Physiker Möbius begibt sich freiwillig in eine Irrenanstalt, um so zu verhindern, dass seine Entdeckung, nichts anderes als die Weltformel, in die falschen Hände gerät und zu einer Bedrohung für die gesamte Menschheit wird.
Zusammen mit zwei weiteren Insassen der Heilanstalt, die sich für Einstein und Newton halten, hat er sich längst von der Außenwelt abgeschottet. Drei Morde an den Schwestern der Anstalt rufen den überforderten Inspektor auf den Plan. Machtlos gegen die Anstaltsleiterin Frau Dr. von Zahnd und ihre Verteidigungsstrategie - „Für wen sich meine Patienten halten, bestimme ich.“ - nimmt er seine Ermittlung auf.

Eine young'n'rotten-Produktion

Mit Selina Liebert, Niklas Luft, Nina Karsten, Dyana Krupezki, Maxim Kurze, Lea Weischer, Lotta Marie Wieners

Regie, Ausstattung Matthias Hecht

Assistenz Anika Anders, Verena Scheiermann, Larissa Keuntje
Musik Manuel Loos
Licht Simon Krämer
Fotos Thorsten Schnorrbusch
Produktion Oliver Paolo Thomas, Alexander Ritter

Dauer: ca. 80 Minuten

Pressestimmen

In einem so schlichten wie eindrucksvollen Bühnenbild, das mit Spiegelungen arbeitet, entlocken die jungen Schauspieler Dürrenmatts Meisterdrama eine Komik, die stets auf Messers Schneide wandelt. (...)
Regisseur Matthias Hecht versetzt die Handlung in ein düsteres Setting, in dem fast alle seiner Schauspieler mehrere Rollen übernehmen, was den spielerischen Charakter der Inszenierung im Sinne eines Erprobens von Positionen betont und umso deutlicher macht, dass in diesem Stück kaum jemand ist, wer er zu sein vorgibt.
(Stadtspiegel / Lokalkompass)