Das Tagebuch von Edward dem Hamster (1990-1990)

nach Miriam Elia und Ezra Elia

Fotos: © Sophia Remer

Do

Das Tagebuch eines Hamsters über sein unglückliches Leben als Haustier zwischen Käfigstäben und Futternapf. Als existenzialistischer Tagebuchschreiber erzählt Edward von seiner Verachtung für das Hamsterrad, die frei umher laufende, aber geistig eingesperrte, Familienkatze und dem Streben, seinem kurzen Leben eine tiefere Bedeutung zu verleihen.

Montag. Mein Name ist Edward, und ich bin ein Hamster.

Dienstag. Heute kam der Tierarzt. Er hat mich angefasst. Offenbar bin ich eine Frau.

Mittwoch. Doch keine Frau. Ich habe nachgesehen.

Donnerstag. Habe heute beschlossen, das Rad nicht mehr zu benutzen.

Freitag. Sie können mir die Freiheit nehmen, aber niemals die Seele ...

Eine Produktion des Rottstr 5 Theaters

Mit
Lukas Vogelsang
Einrichtung Hans Dreher
Fotos Sophia Remer
Produktion Hans Dreher, Oliver Paolo Thomas

Dauer ca. 60 Minuten

Pressestimmen

Das Buch legt gewitzt Zeugnis ab von den tiefgründigen Überlegungen des
vierbeinigen Autors, von Weltschmerz, Tod und Liebe. „Sie können mir die
Freiheit nehmen, aber niemals die Seele“, jammert Edward – und Lukas
Vogelsang gibt ihm etwas derart Rührendes, dass einem Edward schwer ans
Herz wächst.
Bemerkenswert ist dabei, wie souverän, wie clever und gewitzt der junge
Bochumer, der bislang noch keine Schauspielschule besucht hat, den
Hamster-Spaß auf die Bühne bringt. Lukas Vogelsang ist eine große
Entdeckung! Sehr gut vorstellbar, dass man von ihm künftig noch viel
sehen wird – ob hier oder an anderen, größeren Häusern. Und einmal mehr
erweisen sich die Theatermacher von der Rottstraße als echte Talent-Scouts. (WAZ)