Das Leben nach der Bombe. Regisseur Arne Nobel verlegt das Strindberg’sche Sujet in eine postatomare Endzeit. Das Fräulein Julie ist Tochter eines mächtigen Warlords. Wird sie dem hinterlistigen Lakaien Jean widerstehen können? – Zwei Stände treffen aufeinander: Jean will hinauf, das Fräulein Julie träumt davon, in der Erde zu versinken. In einem Vexierspiel um Dominanz und Hingabe wird der Augenblick der Liebe mit Stiefeln getreten. Der Schlaf der Sehnsucht erzeugte zwei Ungeheuer. Bei diesem Spiel gibt es keine Gewinner. Am Ende fließt das Blut.
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Mittendrin findet sich die Darbietung einer großartigen Dagny Dewath zwischen Dominanz und Geworfenheit und ein Andreas Bittl, der spielt als befände er sich in einem Rammstein-Video. Ein bisschen Mad Max, aber immer noch Reclam. (Bochumer Studenten Zeitung)